Achtung „Auslandscloud“! – Datenschutz in China, Indien oder den USA

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Cloud-Computing hat Hochkonjunktur; doch wie sicher sind Ihre personenbezogenen Daten in der Cloud? Wann ist damit zu rechnen, dass Behörden und staatliche Institutionen Zugriffsmöglichkeiten auf Ihre Daten haben? Können Sie dann überhaupt noch den datenschutzrechtlichen Bestimmungen, denen Sie gerecht werden müssen, entsprechen?

Wer seine Daten bereits in eine – beispielsweise amerikanische – Cloud verlegt hat, der weiß spätestens seit dem Sommer 2011, dass US-Behörden gemäß ‚Patriot Act‘ auf Daten europäischer Kunden zugreifen dürfen.

Die Computerwoche gibt 5 Tipps zur datenschutzrechtlichen Vorsorge, die sie bei der Nutzung einer Cloud beachten sollten:

  1. Wählen Sie eine europäische Cloud – vorzugsweise eine deutsche Cloud, um Konflikte mit den Datenschutzbestimmungen zu vermeiden
  2. Bei internationalen Modellen, bei dem auch unsichere Drittstaaten beteiligt sind, sollten Sicherheiten eingefordert werden.
  3. Machen Sie ggf. von dem Ihnen zustehenden Sonderkündigungsrecht Gebrauch.
  4. Schließen Sie datenschutzrechtlich sichere Verträge ab, die auch den Ort der Datenspeicherung festlegen.
  5. Prüfen Sie den Cloud-Dienstleister vorab, ob er ggf. Beteiligungsverhältnisse in unsicheren Drittstaaten unterhält.

Die PTSGroup arbeitet bei der Gestaltung der Cloud-Modelle konsequent auf Grundlage datenschutzrechtlicher Bestimmungen.